Rolex
Die Referenz für Präzision und Werterhalt
Keine Manufaktur prägt das Bild der modernen Armbanduhr so nachhaltig wie Rolex. Was 1905 in London als Handelshaus begann, ist heute der Massstab, an dem sich der gesamte Zweitmarkt orientiert.
Die Entwicklung von Rolex
Hans Wilsdorf gründete 1905 in London das Unternehmen Wilsdorf & Davis, das zunächst Uhrwerke schweizerischer Herkunft in eigene Gehäuse setzte. Der Name Rolex folgte 1908 — kurz, in jeder Sprache aussprechbar und auf dem Zifferblatt gut lesbar. 1919 verlegte Wilsdorf den Sitz nach Genf.
Der technische Durchbruch kam 1926 mit dem Oyster-Gehäuse: verschraubte Lünette, verschraubter Boden, verschraubte Krone. 1927 durchschwamm Mercedes Gleitze den Ärmelkanal mit einer Oyster am Handgelenk — die erste grosse Inszenierung eines Produktmerkmals, die den Ruf der Marke bis heute trägt.
1931 folgte der Perpetual-Rotor, das Fundament des modernen Automatikwerks. Mit Datejust (1945) und Day-Date (1956) etablierte Rolex Kalenderfunktionen im Alltag, mit Submariner, GMT-Master und Explorer entstand ab den 1950er-Jahren die Familie der Werkzeuguhren, die den Kern des heutigen Sammlermarkts bildet.
Seit 1960 gehört Rolex vollständig der gemeinnützigen Hans Wilsdorf Stiftung. Das Unternehmen ist keiner Börse verpflichtet, veröffentlicht keine Produktionszahlen und steuert die Verfügbarkeit seiner Modelle streng — ein wesentlicher Grund für die Dynamik des Zweitmarkts.
- Gegründet
- 1905 in London
- Sitz
- Genf, Schweiz
- Gründer
- Hans Wilsdorf
- Eigentümer
- Hans Wilsdorf Stiftung
- Meilenstein
- Oyster-Gehäuse, 1926
- Werkstoff
- Oystersteel, Everose, 950 Platin
Kernmodelle
Submariner
Die Taucheruhr, an der alle anderen gemessen werden
Zur Modellweltseit 1963Cosmograph Daytona
Der Chronograph, der zum Mythos wurde
Zur Modellweltseit 1955GMT-Master II
Zwei Zeitzonen, eine Ikone
Zur Modellweltseit 1945Datejust
Die Uhr, die das Datum erfand
Zur Modellweltseit 1956Day-Date
Die President
Zur Modellweltseit 1992Yacht-Master
Nautische Präzision in Edelmetall
Zur ModellweltWorauf es bei Rolex ankommt
- 01
Rolex ist die liquideste Marke im Zweitmarkt. Für nahezu jede Referenz existiert ein internationaler Käuferkreis, was Bewertung und Wiederverkauf planbar macht.
- 02
Vollständigkeit zahlt sich messbar aus: Originalbox, Garantiekarte und Servicebelege können den Wert einer Referenz spürbar beeinflussen.
- 03
Gerade bei Stahlsportmodellen ist die Prüfung von Gehäuseproportionen, Lünetteneinlage und Werknummer entscheidend. Aufgearbeitete oder überpolierte Gehäuse verlieren dauerhaft an Wert.
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